Negativherstellung

Alle historische photographische Verfahren mit Ausnahme des Bromöldrucks sind Kontaktverfahren. Das heißt, es wird stets ein Negativ in der gewünschten Bildgröße benötigt. Zu diesem Negativ kann man auf verschiedenen Wegen gelangen. Elegant gelöst haben das Problem all jene, die sich ohnehin der Großformatfotografie verschrieben haben. Alle anderen haben ein Problem.

Für die Lösung dieses Problems wurden in der Vergangenheit mehrere Wege gefunden, um auf Planfilmen verschiedener Art ein Negativ herzustellen. Für verschiedene Techniken ist auch ein Papiernegativ ausreichend. Die Vorgehensweisen wurden in der Literatur beschrieben und sollen hier nicht wiederholt werden. Zum Teil sind sie auch nicht mehr nachvollziehbar, da die Materialien nicht mehr zur Verfügung stehen.

Diese Lücke kann inzwischen aber sehr gut durch die Herstellung digital erzeugter Negative geschlossen werden. Die Basis ist dabei stets ein Kleinformat- oder Mittelformatnegativ, das eingescannt und entsprechend bearbeitet entweder von einem professionellen Studio oder mit Hilfe eines Ink-Jet-Druckers hergestellt wird.

Informationen hierzu findet man auf der Website von Dan Burkholder
Link: http://www.danburkholder.com

Torsten Grüne - Boulespieler

 

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